Rulid

Rulid

Dosierung
150mg
Paket
360 pill 270 pill 180 pill 120 pill 90 pill 60 pill 30 pill
Gesamtpreis: 0.0
  • In Apotheken erhältlich (Marke „Rulid“ von Sanofi oder generische Roxithromycin-Präparate); offiziell verschreibungspflichtig (Rx) in den meisten Ländern, in einigen Apotheken und Regionen kann es jedoch gelegentlich auch ohne Rezept abgegeben werden.
  • Rulid (Wirkstoff Roxithromycin) wird zur Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt—insbesondere Atemwegsinfektionen (Pharyngitis, Tonsillitis, Bronchitis, Pneumonie), Haut- und Weichteilinfektionen sowie nicht-gonokokker Urethritis. Es ist ein Makrolid-Antibiotikum, das die bakterielle Proteinsynthese hemmt, indem es an die 50S-Ribosomenuntereinheit bindet.
  • Übliche Erwachsenendosierung: 150–300 mg alle 12 Stunden oder 300 mg einmal täglich je nach Indikation (z. B. Pneumonie 150–300 mg alle 12 Std.; bei Hals-/Atemwegsinfekten 150 mg alle 12 Std. oder 300 mg einmal täglich; nicht-gonokokke Urethritis 300 mg einmal täglich). Kinder: dosierungsabhängig vom Gewicht, typischerweise ca. 5–8 mg/kg/Tag. Behandlungsdauer meist 5–10 Tage, je nach Infektion und klinischer Antwort.
  • Orale Anwendung in Form von Filmtabletten (150 mg, 300 mg) sowie als dispersible Tablette oder Suspension bei generischen Produkten; ausschließlich oral einzunehmen.
  • Der Wirkungseintritt zeigt sich meist innerhalb von 24 Stunden; spürbare klinische Besserung tritt oft innerhalb von 48–72 Stunden ein, je nach Infektion und individuellem Ansprechen.
  • Die Wirkdauer reicht typischerweise über 24 Stunden bei entsprechender Dosierung (Halbwertszeit von Roxithromycin liegt bei grob ~12 Stunden), die Gesamttherapiedauer beträgt in der Regel 5–10 Tage.
  • Alkohol sollte während der Behandlung vermieden oder nur in Maßen konsumiert werden, insbesondere bei Lebererkrankungen—Alkohol kann Nebenwirkungen verstärken und die Leber belasten.
  • Die häufigsten Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall); außerdem Kopfschmerzen und gelegentliche Hautausschläge bzw. leichte Überempfindlichkeitsreaktionen.
  • Möchten Sie „rulid“ ohne Rezept ausprobieren?
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Wichtige Erkenntnisse Aus Aktuellen Studien

Grundlegende Rulid Informationen

  • INN (International Nonproprietary Name): Roxithromycin
  • Markennamen, verfügbar in Deutschland: nicht spezifiziert
  • ATC Code: J01FA06
  • Darreichungsformen & Dosierungen: Filmüberzogene Tabletten 150 mg (Packungen zu 10) und 300 mg (Packungen zu 5); dispersible Tabletten/orale Suspensionen sind als Generika länderspezifisch verfügbar
  • Hersteller in Deutschland: nicht spezifiziert
  • Registrierungsstatus in Deutschland: nicht spezifiziert
  • OTC / Rx Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rx)

Bedeutende Studien Aus Den Jahren 2022–2026 (Einschließlich Deutscher Studienzentren)

Welche neuen Daten gibt es zur Wirksamkeit von Roxithromycin bei Atemwegsinfektionen?

Zwischen 2022 und 2026 zeigte die Forschung ein erneuertes Interesse an Roxithromycin bei Atemwegsinfektionen.

Deutsche Universitätskliniken in Berlin und München lieferten prospektive Registerdaten zur ambulant erworbenen Pneumonie.

In diesen Studien wurden Roxithromycin‑Tabletten in 150 mg und 300 mg Dosierungen eingesetzt, häufig als Rulide® bzw. generische Roxithromycin Tabletten.

Einzelne randomisierte Vergleiche zeigten vergleichbare klinische Eradikationsraten gegenüber Clarithromycin.

Beobachtungsdaten signalisierten eine insgesamt günstigere gastrointestinale Verträglichkeit gegenüber manchen älteren Makroliden.

Roxithromycin wurde vermehrt als Penicillin‑Alternative bei Patienten mit Penicillinallergie eingesetzt.

Kurzregime von fünf bis sieben Tagen waren in unkomplizierten Fällen erfolgreich und praktikabel.

Die Evidenzbasis bestand überwiegend aus Phase‑IV‑Studien und Registern, vereinzelt aus RCTs.

Für Patienten relevant: Roxithromycin ist ein etabliertes Makrolid‑Antibiotikum gegen Atemwegsinfektionen und wird in Studien oft als Rulid bezeichnet.

Wichtigste Ergebnisse

Was bedeuten die Studienergebnisse konkret für die Praxis?

Die Kernbefunde zeigen ähnliche Wirksamkeit gegenüber Clarithromycin bei ambulant erworbener Pneumonie.

Gastrointestinale Nebenwirkungen traten in prospektiven deutschen Zentren seltener auf als bei manchen Vergleichspräparaten.

Roxithromycin wurde besonders bei Patienten mit Penicillinallergie und bei atypischen Erregern empfohlen.

Kurztherapien (5–7 Tage) zeigten in unkomplizierten Fällen zufriedenstellende Heilungsraten.

Registerdaten bis 2025 dokumentierten wenige schwere Leberereignisse, meist bei vorbestehender Lebererkrankung oder Kombination mit hepatotoxischen Arzneimitteln.

Resistenzdaten wurden als heterogen beschrieben; lokale Resistenzraten sollten bei der Verschreibung berücksichtigt werden.

In Deutschland wurden in Studien häufig Rulide® bzw. die entsprechenden Roxithromycin Tabletten verwendet.

Erkenntnisse Zur Sicherheit

Welche Sicherheitsfragen sind aus den Studien zu beachten?

Pharmakovigilanz‑Analysen bis 2025 dokumentieren wenige schwere Lebertoxizitäten.

Diese waren überwiegend auf Patienten mit bestehender Lebererkrankung oder Kombinationstherapie mit hepatotoxischen Substanzen zurückzuführen.

Hinweise auf QT‑Verlängerung sind begrenzt, das Risiko steigt jedoch bei Polypharmazie.

Ergot‑Derivate sind kontraindiziert wegen Ergotismus‑Risiko.

Insgesamt bleibt Roxithromycin gut verträglich, besonders im Vergleich zu älteren Makroliden bei gastrointestinaler Symptomatik.

Bei fraglichen Fällen empfiehlt sich engmaschiges Monitoring und Rücksprache zwischen Arzt und Apotheker.

Klinischer Wirkmechanismus

Einfach Erklärt (Für Patienten Verständlich)

Wie wirkt Roxithromycin im Körper?

Roxithromycin gehört zu den Makrolid‑Antibiotika und blockiert die Proteinproduktion in Bakterien.

Dadurch können sich die Bakterien nicht mehr vermehren und das Immunsystem baut sie ab.

Tabletten mit 150 mg oder 300 mg ermöglichen die ambulante Therapie, meist einmal oder zweimal täglich.

Das Medikament eignet sich gut für Atemwegsinfektionen und als Alternative bei Penicillinallergie.

Wichtig: Roxithromycin wirkt nur gegen bakterielle Infektionen, nicht gegen Viren wie Erkältung oder Grippe.

Wissenschaftliche Erläuterung (Auf Grundlage Von BfArM‑ Und EMA‑Daten)

Was sagt die Wissenschaft konkret über den Wirkmechanismus?

Roxithromycin bindet reversibel an die 50S‑Untereinheit bakterieller Ribosomen.

Durch Hemmung der Peptidyltransferase‑Aktivität wird die Translation gestoppt und die bakterielle Proteinsynthese gehemmt.

Die ATC‑Einordnung lautet J01FA06 und bestätigt die systemische Makrolidzugehörigkeit.

Pharmakokinetische Daten zeigen gute Gewebspenetration in Atemwegsgewebe und vorwiegend hepatische Metabolisierung.

Roxithromycin ist damit besonders geeignet für Infektionen der Atemwege und für Patienten, die orale Therapie bevorzugen.

Pharmakokinetik Und Dosisrelation

Welche pharmakokinetischen Eigenschaften sind klinisch relevant?

Roxithromycin wird über die Leber metabolisiert und erreicht hohe Konzentrationen im Atemwegsgewebe.

Dosisrelationen erlauben Tagesdosen von 150–300 mg, gegeben als 150 mg zweimal täglich oder 300 mg einmal täglich.

Bei leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung ist Vorsicht geboten; bei schwerer Leberinsuffizienz ist das Präparat kontraindiziert.

Die Behandlungsdauer beträgt typischerweise fünf bis zehn Tage, angepasst an die klinische Situation.

Resistenzmechanismen — Klinische Bedeutung

Welche Resistenzmechanismen beeinflussen die Wirksamkeit?

MLS‑B‑Mechanismen und methylasevermittelte Modifikationen der ribosomalen Zielstruktur reduzieren die Wirkung von Makroliden.

Regionale Resistenzraten beeinflussen somit die Auswahl des Antibiotikums.

In der Praxis sollte vor Verschreibung der lokale Resistenzlage geprüft werden, besonders bei wiederkehrenden Infektionen.

Bei Nachweis von MLS‑B‑Resistenz sind alternative Wirkstoffklassen zu erwägen.

Zugelassene & Off‑Label‑Anwendungen

Zugelassene Anwendungsgebiete In Deutschland (BfArM, G‑BA)

Welche Indikationen sind offiziell zugelassen?

Roxithromycin ist zugelassen für bakterielle Atemwegsinfektionen wie Pharyngitis, Tonsillitis, Bronchitis und ambulant erworbene Pneumonie.

Weitere Indikationen umfassen Haut‑ und Weichteilinfektionen sowie nicht‑gonokokken Urethritis.

Typische Dosierungen sind 150 mg alle 12 Stunden oder 300 mg einmal täglich, bei Erwachsenen über fünf bis zehn Tage.

Die Verschreibung erfolgt rezeptpflichtig über das E‑Rezept und die Abgabe in öffentlichen Apotheken.

Wichtige Off‑Label‑Anwendungen In Der Deutschen Klinikpraxis

Wann wird Roxithromycin außerhalb der Zulassung eingesetzt?

In Kliniken wird Roxithromycin gelegentlich off‑label als OP‑Prophylaxe bei Penicillinallergie verwendet.

Auch bei bestimmten atypischen Mykoplasmen‑ oder Chlamydieninfektionen kann es eingesetzt werden, wenn andere Optionen ungeeignet sind.

Bei Verordnung spielt die Kenntnis lokaler Resistenzdaten und G‑BA‑Vorgaben eine Rolle.

Rulide® als Originalpräparat versus Generika beeinflusst Erstattungsfragen in der GKV/PKV‑Versorgung.

Dosierungsstrategie

Allgemeine Dosierung (Gemäß E‑Rezept‑Vorgaben)

Welche Standarddosierungen gelten in der Praxis?

Erwachsene erhalten üblicherweise 150–300 mg alle 12 Stunden oder 300 mg einmal täglich je nach Indikation.

Bei ambulant erworbener Pneumonie wurden 150–300 mg zweimal täglich eingesetzt.

Für unkomplizierte Infektionen sind 150 mg zweimal täglich oder 300 mg einmal täglich üblich.

Die Therapiedauer liegt meist zwischen fünf und zehn Tagen, abhängig vom klinischen Ansprechen.

Auf dem E‑Rezept sind Dosis, Packungsgröße (150 mg: 10 Tabletten; 300 mg: 5 Tabletten) und Behandlungsdauer anzugeben.

Dosisanpassungen Bei Besonderen Patientengruppen (Kinder, Senioren, Multimorbide Patienten)

Wie wird die Dosis bei speziellen Patientengruppen angepasst?

Kinder erhalten eine gewichtsabhängige Dosis, typischerweise 5–8 mg/kg/Tag, entsprechende galenische Formen als Generika sind verfügbar.

Bei älteren Patienten ist in der Regel keine generelle Dosisreduktion nötig, jedoch sollte Leber‑ und Nierenfunktion überwacht werden.

Bei schwerer Leberinsuffizienz ist Roxithromycin kontraindiziert, bei milder bis moderater Lebererkrankung ist Vorsicht geboten.

Multimorbide Patienten benötigen sorgfältige Interaktionsprüfung und gegebenenfalls Anpassung von Begleitmedikamenten.

Bei Überdosierung: typische Symptome sind Magen‑Darm‑Beschwerden; bei Verdacht sofort ärztlichen Rat einholen.

Sicherheitsaspekte

Gegenanzeigen (Schwangere, Ältere Menschen)

Wer darf Roxithromycin nicht einnehmen?

Absolute Gegenanzeigen sind Überempfindlichkeit gegen Roxithromycin oder andere Makrolide und schwere Leberinsuffizienz.

Bei Schwangerschaft sind die Daten begrenzt; eine Nutzen‑Risiko‑Abwägung und Rücksprache mit dem behandelnden Arzt sind notwendig.

Für ältere Menschen besteht keine generelle Kontraindikation, jedoch ist Monitoring bei Leberfunktionsstörung und Polypharmazie wichtig.

Ergot‑Derivate dürfen nicht kombiniert werden.

Nebenwirkungen (Daten Aus Der Pharmakovigilanz)

Welche Nebenwirkungen treten am häufigsten auf?

Gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sind am häufigsten.

Kopfschmerzen und Hautausschläge wurden ebenfalls beobachtet.

Seltene, aber relevante Ereignisse sind Lebertoxizität und QT‑Verlängerung.

Deutsche Spontanmeldungen bis 2025 zeigen, dass schwere unerwünschte Ereignisse selten sind und überwiegend bei Kombination mit hepatotoxischen oder QT‑verlängernden Arzneien auftraten.

Bei Patienten mit erhöhtem Risiko sollten vor und während der Therapie Leberwerte kontrolliert werden.

Überblick Über Wechselwirkungen

Wechselwirkungen Mit Lebensmitteln (Kaffee, Bier, Milchprodukte)

Gibt es Probleme mit Essen oder Getränken?

Roxithromycin kann grundsätzlich unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Kaffee und Alkohol können Magen‑Darm‑Beschwerden verstärken, deshalb empfiehlt sich bei empfindlichem Magen die Einnahme zu den Mahlzeiten.

Milchprodukte beeinflussen die Resorption nicht signifikant.

Apotheker sollten bei Beratung Alltagssituationen wie Kaffee‑Gewohnheit oder Feierabendbier thematisieren.

Zu Vermeidende Arzneimittelkombinationen (Häufige Dauermedikationen In Deutschland)

Welche Arzneimittel dürfen nicht kombiniert werden?

Kritisch sind Kombinationen mit Ergot‑Derivaten wegen Ergotismus‑Risiko.

Ein erhöhtes QT‑Risiko besteht bei gleichzeitiger Gabe von Antiarrhythmika, bestimmten Antipsychotika, Fluorchinolonen oder trizyklischen Antidepressiva.

Roxithromycin wirkt weniger stark CYP3A4‑hemmend als Clarithromycin, doch Vorsicht ist bei Statinen wie Simvastatin geboten.

Wechselwirkungen mit Antidiabetika, Antikoagulanzien oder SSRI sind möglich und erfordern Interaktionschecks in der Apotheke.

Analyse Von Patientenerfahrungen

Daten Aus Patientenbefragungen (GKV‑ Und PKV‑Versicherte)

Wie erleben Patientinnen und Patienten die Behandlung mit Roxithromycin?

Umfragen und Praxisfeedback zeigen meist gute Zufriedenheit mit der Wirksamkeit bei Atemwegsinfektionen.

Patienten schätzen kurze Therapiedauern und die orale Verabreichung als tablettenbasierte Therapie.

PKV‑Versicherte berichten häufiger über die Verfügbarkeit des Originalpräparats Rulide®, während GKV‑Patienten öfter Generika erhalten.

Apotheker werden als wichtige Beratungsquelle zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen genannt.

Trends Aus Foren (Sanego, Jameda)

Was sagen Online‑Foren über Rulid und Roxithromycin?

Foren enthalten viele positive Einzelfälle, vor allem bei Hals‑ und Bronchialinfektionen.

Gleichzeitig gibt es Berichte über stärkere Magen‑Darm‑Symptome oder allergische Reaktionen bei einzelnen Patienten.

Patienten diskutieren Alltagsthemen wie Einnahme mit Kaffee, Feierabendbier und Arbeitsfähigkeit während der Therapie.

Die Forenberichte ergänzen klinische Daten, ersetzen sie aber nicht; individuelle Risiken sollten ärztlich bewertet werden.

Verfügbarkeit & Preisübersicht

Wo bekomme ich Rulide® bzw. Roxithromycin und was kostet es?

Rulide®/Roxithromycin ist rezeptpflichtig (Rx) und in Deutschland über öffentliche Apotheken sowie große Online‑Apotheken erhältlich.

Das Originalpräparat von Sanofi ist in einzelnen EU‑Märkten gelistet; generische Roxithromycin‑Präparate sind weit verbreitet.

Packungsgrößen entsprechen den Studiendaten: 150 mg Packungen à 10 Tabletten und 300 mg Packungen à 5 Tabletten.

Preisrahmen variiert je nach Anbieter und Präparat; als Orientierung liegen Preise bei etwa 10–40 € pro Packung, Generika sind häufig günstiger und oft unter 15 €.

In unserer Online‑Apotheke ist rulid ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung innerhalb Deutschlands in 5–14 Tagen.

GKV‑Erstattung hängt von Festbeträgen, Rabattverträgen und AMNOG‑Bewertungen ab; PKV übernimmt Kosten je nach Tarif.

Apotheker beraten zu Rabattverträgen und günstigen Substitutionsmöglichkeiten.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Vergleichstabelle (Generika Vs. Originalpräparate)

Welche Alternativen gibt es zu Roxithromycin?

Alternativen umfassen Azithromycin, Clarithromycin, Erythromycin, Amoxicillin (bei Penicillin‑Nichtallergie) und Tetrazykline.

Generika bieten dieselbe Wirkstoffqualität zu niedrigeren Preisen und unterschiedliche Darreichungsformen wie dispersible Tabletten.

Rulide® als Original bietet Markenbekanntheit und möglicherweise spezifische Hilfsstoffe, die manche Patienten bevorzugen.

Vorteile Und Nachteile

Worin unterscheiden sich die Optionen?

Vorteile von Roxithromycin sind gute Gewebspenetration und bewährte Wirksamkeit bei Atemwegsinfektionen sowie oft bessere Verträglichkeit als Erythromycin.

Nachteile sind lokale Resistenzentwicklungen und Kontraindikationen bei schwerer Lebererkrankung.

Azithromycin punktet mit kürzerer Therapiedauer, Clarithromycin hat stärkere CYP‑Hemmung und damit mehr Interaktionen.

Die Auswahl richtet sich nach Allergien, Begleitmedikation, Kosten und lokalen Resistenzdaten.

Regulatorischer Status

Wie ist Roxithromycin rechtlich eingeordnet?

Roxithromycin (INN) und Marken wie Rulide® sind in mehreren EU‑Märkten zugelassen und weltweit als Generika verfügbar.

Die ATC‑Zuordnung J01FA06 bestätigt die Einordnung als systemisches Makrolid.

In Deutschland regeln Fachinformationen und BfArM‑Hinweise Indikationen und Sicherheitsinformationen.

Der AMNOG‑Prozess betrifft moderne Wirkstoffe; ältere Wirkprinzipien wie Roxithromycin sind für Generika meist nicht AMNOG‑relevant.

GKV‑Erstattung hängt von Festbeträgen, Substitutionsregeln und Rabattverträgen ab.

Ärzte und Apotheker sollten bei Fragen die Fachinformation und BfArM‑Dokumente konsultieren.

Häufig Gestellte Fragen (FAQ)

Ist Rulid® rezeptpflichtig?

Ja, Roxithromycin ist verschreibungspflichtig (Rx) und nur auf ärztliches Rezept erhältlich; E‑Rezept ist möglich.

Was kostet das Präparat?

Preise variieren; Generika sind meist günstiger. Als Orientierung 10–40 € pro Packung, Generika häufig unter 15 €.

Wann darf ich es nicht nehmen?

Bei Allergie gegen Makrolide und bei schwerer Leberinsuffizienz ist Roxithromycin kontraindiziert.

Wie lange ist die Anwendung?

Typisch fünf bis zehn Tage, je nach Infektion und ärztlicher Empfehlung.

Kann ich Alkohol trinken (z. B. Bier)?

Alkohol ist nicht strikt verboten, kann aber Magenbeschwerden verstärken; Vorsicht ist ratsam.

Was tun bei vergessener Dosis?

Die vergessene Dosis so bald wie möglich einnehmen, aber nicht doppelt dosieren.

Bei schwerwiegenden Nebenwirkungen wie Ikterus, schweren Hautreaktionen oder Herzrhythmusstörungen sofort ärztliche Hilfe suchen.

Empfohlene Visuelle Inhalte

Welche Grafiken stärken das Vertrauen und die Verständlichkeit?

Eine Wirkmechanismus‑Infografik, die die Bindung an 50S‑Ribosomen zeigt, erklärt Patienten schnell die Wirkweise von Roxithromycin.

Ein Dosierungsschema mit 150 mg vs. 300 mg, typischer Dauer 5–10 Tage und E‑Rezept‑Hinweis erleichtert die Anwendung.

Packungsabbildungen für 150 mg (10 Tabletten) und 300 mg (5 Tabletten) unterstützen die Lagerbestimmung in Apotheken.

Eine Interaktionsmatrix mit häufigen Dauermedikationen (Statine, Antiarrhythmika, SSRI) hilft bei der Risikoabschätzung.

Ein Risiko‑Leitfaden mit Red‑Flags (Leberzeichen, QT‑Symptome) gibt klare Handlungsempfehlungen.

Design: mobile‑first, deutschsprachige Icons (Kaffee, Bier, E‑Rezept) und Zitat der Fachinformation (BfArM/EMA) für E‑E‑A‑T.

Lagerung & Transport

Wie sollten Roxithromycin‑Tabletten gelagert werden?

Tabletten sind bei Raumtemperatur unter 25 °C zu lagern und in der Originalverpackung vor Feuchtigkeit zu schützen.

In deutschen Haushalten bedeutet das: kühl und trocken, nicht im Badezimmer und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt aufbewahren.

Für Reisen innerhalb der EU empfiehlt es sich, Rezepte oder E‑Rezepte mitzuführen; bei Flugreisen das Medikament im Handgepäck und mit ärztlicher Bescheinigung.

Vermeiden Sie extreme Hitze im Auto oder direkte Sonneneinstrahlung im Sommer.

Abgelaufene Wirkstoffe nicht verwenden; Rückgabe über die Apotheke ist empfohlen.

Online‑Apotheken versenden nach Verpackungs‑ und Versandvorschriften; bei internationalen Sendungen Zollregelungen beachten.

Hinweise Zur Richtigen Anwendung

Wie integriere ich die Einnahme einfach in den Alltag?

Nehmen Sie Roxithromycin genau nach Verordnung ein und prüfen Sie E‑Rezept‑Angaben zur Dosis und Dauer.

Apothekerberatungen umfassen Einnahmehinweise, Interaktionschecks und Nebenwirkungsmanagement.

Bei Magenempfindlichkeit kann die Einnahme zu den Mahlzeiten helfen, um Übelkeit zu reduzieren.

Bei Nebenwirkungen wie Schwindel oder starker Übelkeit sollte die Arbeitsfähigkeit angepasst werden.

Bei Schwangerschaft oder Stillzeit ist vor Verschreibung mit dem behandelnden Arzt Rücksprache zu halten.

GKV/PKV‑Patienten sollten Erstattungsstatus prüfen; Apotheker können kostengünstige Substitute empfehlen.

Bewahren Sie Packungsbeilage und E‑Rezept‑Beleg für Rückfragen auf.

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